Zierpflanzen mit Kaffeesatz düngen

Zierpflanzen und -sträucher wie Rhododendren und Azaleen, die einen säuerlichen Boden lieben, können Sie im Februar eine Düngung mit Kaffeesatz verabreichen.

Kaffeesatz enthält nämlich Kalium, Stickstoff und Phosphor. Also schmeißen Sie ihn nicht einfach weg, sondern düngen Sie Ihre Pflanzen damit.

Arbeiten Sie den Kaffeesatz einfach leicht mit einer Harke rund um die Pflanzen ein und schon wird der Boden mit Stickstoff angereichert und der Säuregrad gesenkt.

Aber man sollte auch bei der Düngung mit Kaffeesatz ein paar Dinge beachten, um nicht mehr Schaden als Nutzen zu erzielen.

  • Kaffeesatz erst abkühlen lassen

Den Kaffeesatz vor dem Ausbringen immer erst abkühlen lassen – niemals heiß verwenden! Auch sollte der Kaffeesatz möglichst trocken ausgebracht werden, da nasser Kaffeesatz zur schnellen Schimmelbildung neigt. Frischen Kaffeesatz deshalb einfach in einem offenen Gefäß kurze Zeit ablagern!

  • Nicht zu oft düngen

Die Düngehäufigkeit mit Kaffeesatz ist von den jeweiligen Pflanzenarten abhängig, sollte jedoch nicht übertrieben werden – z. B. Zimmerpflanzen einmal im Winter und einmal im Frühjahr direkt damit düngen, Freilandpflanzen durchschnittlich bis zu 4mal jährlich. Allerdings kann mit Kaffeesatz auch nicht überdüngt werden.

  • Kaffeesatz mit Blumenerde mischen

Wird Kaffeesatz über einen gewissen Zeitraum gesammelt, kann er mit frischer Blumenerde vermischt und die Pflanzen darin eingetopft werden.

  • Im Freien gut einarbeiten

Oder aber der Kaffeesatz wird dünn in den Blumentöpfen oder rund um die Freilandpflanzen gestreut und mit einer kleinen Harke an der Oberfläche ein wenig eingearbeitet.

  • Kaffeesatz mit Wasser verdünnen

Des Weiteren können geringe Mengen von Kaffeesatz auch mit reichlich Wasser verdünnt und die Zimmerpflanzen damit gegossen werden. Dabei sollten Sie aber nicht auf die Blätter gießen, sondern nur den Pflanzenstamm düngen.

  • Reste gehören auf den Kompost

Übriger Kaffeesatz kann darüber hinaus auf dem Kompost entsorgt werden – Kompost dann vor der Verwendung nochmals gut durchmischen!

  • Kaffeesatz als Ameisenkiller

Auch schützt Kaffeesatz die Pflanzen vor Ameisen, die den Geruch des Kaffees nicht mögen und sich deshalb meist von den damit gedüngten Pflanzen weit entfernt halten.

Sommerblumen vorziehen und Lavendel verschneiden

 

    Ende Februar kann man beginnen die ersten Sommerblumen, die langsamer keimen, im Gewächshaus oder auf der Fensterbank in Töpfen auszusäen.
 
Zu den langsamen Keimern gehören z.B. Astern, Löwenmäulchen, Zinnien oder Männertreu.
 
Diese kann man wie folgt vorziehen:

  1. Wichtig ist beim Vorziehen auf jeden Fall, dass man die Auswahl des Aussaatgefäßes abhängig von der Größe der Samen machen. Große Samen gibt man dabei am besten gleich in Blumentöpfe mit Aussaaterde, damit die Wurzeln von Anfang an genügend Platz zum Wachsen haben. Kleinere Samen sät man dagegen besser in Saatschalen aus.

  2. Anschließend die Töpfe bzw. Schalen an einen hellen Platz stellen und stets leicht feucht, aber niemals nass, halten.

  3. Nach den Eisheiligen, wenn keine Nachtfröste mehr drohen, können Sie die Blumen dann ins Freiland pflanzen.
Lavendel jetzt zurückschneiden

Auch den Lavendel kann man Ende Februar zurückschneiden, um die Sträucher so kompakt zu halten und zum Blühen anzuregen. Dazu werden einfach die alten Triebe kräftig bis auf ein kurzes Stück zurückgeschnitten.

Wenn noch einmal starker Frost auftritt, sollte man den Lavendel mit Vlies und/oder Reisig abdecken, denn durch den Rückschnitt ist der Winterschutz nicht mehr vorhanden.

Amerikanischen Stachelbeermehltau bekämpfen


Stachelbeeren sind eine sehr beliebte, gesunde und dankbare Beerensorte.

Aber wie so ziemlich jede Pflanze so bleiben auch die Stachelbeeren nicht von Krankheiten verschont.

Eine besonders häufig auftretende Krankheit ist z.B. der Amerikanische Stachelbeermehltau.

Wer ihn im Vorjahr an seinen Stachelbeeren entdeckt hat, für den ist es jetzt im Frühjahr Zeit zu handeln.

Schadbild des Amerikanischen Stachelbeermehltaus:

Ein Befall mit dem Amerikanischen Stachelbeermehltau lässt sich eigentlich ganz leicht erkennen: Zunächst einmal macht sich über den Triebspitzen, Blättern und Früchten ein mehlig-weißer Belag breit. Auch wenn einem das oftmals entgeht – anschließend verfärben sich die Früchte nach und nach braun und sind wie mit einer Art Schorf bedeckt. Die Früchte lassen sich dann natürlich nicht mehr verwerten.

Bekämpfung des Amerikanischen Stachelbeermehltaus:

Wenn man an den Stachelbeeren diese Krankheit entdeckt hat, dann schneiden man die Triebe im Februar circa 10 Zentimeter zurück. Zusätzlich empfiehlt es sich ein Kontaktfungizid, wie z.B. das COMPO BIO Mehltau-frei Thiovit-Jet, gegen den Amerikanischen Stachelbeermehltau einzusetzen.

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